Therapiepuppen bei Demenzerkrankung

Demenzpuppen zur Beschäftigung und Therapie

Demenzpuppen gehören zu den therapeutischen Hilfsmitteln für Menschen mit Demenz. Sie lassen sich unkompliziert in den Alltag der Betroffenen integrieren und lösen bei ihnen fürsorgliche Gefühle aus. Gleichzeitig nutzen sie die Empathiepuppe als Sprachrohr innerhalb der Kommunikation, um eigene Emotionen auszudrücken. Das Spielen mit den Puppen löst Ängste. Es wirkt einer Agitiertheit entgegen. Diese drückt sich in hyperaktiven Bewegungen sowie in einem Gefühl innerer Unruhe und Anspannung aus.

Checkliste weiche Puppen für Demenzkranke

  • Eigenschaften: Demenzpuppen sind etwa 50 Zentimeter groß und ein Kilo schwer. Sie bestehen aus weichen, anschmiegsamen Materialien und besitzen einen mit Granulat beschwerten Po. Dadurch lassen sie sich wie ein echtes Baby auf dem Arm halten. Durch ihre natürlichen Proportionen ist es möglich, ihnen normale Babykleidung anzuziehen.
  • Fürsorgeinstinkt wachrufen: Da die Puppen eine große Ähnlichkeit mit einem Baby haben, fühlen sich Demenzerkrankte in die Elternrolle zurückversetzt. Sie widmen sich ihrem „Kind“, schenken ihm Zuneigung, Aufmerksamkeit und Vertrauen. Das weckt den natürlichen Fürsorgeinstinkt. Betroffene fühlen sich gebraucht und erfüllen eine Aufgabe, die sie für längere Zeit beschäftigt.
  • Emotionen wecken: Die Puppen sind so gestaltet, dass sie für Senioren weder erniedrigend noch kindisch Sie schenken Demenzkranken Trost und Freude zugleich.
  • Aggressionen lindern: Durch die Fürsorge für die Puppe empfinden Demenzkranke Zufriedenheit. Sie können sich um jemanden kümmern. Das schenkt ihnen ein sicheres Gefühl. Gleichzeitig lernen sie sich selbst wertzuschätzen und erzielen Erfolgserlebnisse beim Umgang mit der Demenzpuppe. Sie zu verwenden kann dabei unterstützen, Aggressionen und Stress zu lindern oder ganz zu vermeiden.

Empfohlene Demenzpuppen

Redaktionstipp: Handgefertigte Stoffpuppe 50 cm groß

Weichpuppe Anna für Demenzkranke
Die Original Weichpuppe „Anna“ von Rubens Barn eignet sich für Kinder ab drei Jahren sowie als Therapiepuppe für Demenzkranke. Mit 1.000 Gramm und 50 Zentimetern Länge ähnelt sie in Gewicht und Größe einem normalen Baby. Die Puppe besitzt ein weiches Äußeres aus anschmiegsamen Polyester-Fleece, eine Füllung aus Polyester-Fasern und einen mit Granulat beschwerten Po. Dadurch können Betroffene sie wie ein Baby im Arm halten oder hinsetzen. Das Gesicht ist realistisch gestaltet. Es hat eine gutmütige Ausstrahlung, um bei Demenzkranken Fürsorge und Emotionen zu wecken. Das Modell besitzt rote Haare. Es trägt ein farbenfrohes oranges Ringelshirt und eine blaue Latzhose.
Rubens Barn 20011 Original Anna Weichpuppe, Groß 50 cm
  • Wunderschöne handgefertigte Puppen, deren Design aus Schweden stammt
  • Das innovative Designkonzept sorgfältig geformter Gesichter vermittelt einen realistischen Eindruck
Rubens Barn 150015 Weichpuppe, Cutie Charlie, Groß 32 cm
  • Haar zu 100 % aus Polyester-Plüsch und Füllung zu 100 % aus Polyesterfaser.
  • Kalziumkarbonat-Granulat als Gewicht für die Unterseite.

Ratgeber Demenzpuppen

Material der Puppen

Die Weichpuppen fertigen Hersteller in Handarbeit. Sie bestehen aus hochwertigem, robustem und langlebigem Polyester-Fleece. Im Inneren befindet sich eine softe Füllung aus Polyesterfasern. Die Empathiepuppen fühlen sich weich und anschmiegsam an. Dadurch laden sie zum Kuscheln ein. Sie schenken Betroffenen ein Gefühl von Wohlbefinden und Geborgenheit. Ein spezielles Granulat im Po der Puppe beschwert ihn. Dadurch lässt sie sich hinsetzen oder wie ein richtiges Baby im Arm halten.

Kleidung der Puppen

Die Modelle tragen mehrteilige Sets wie Hosen und Shirts, Kleider und Pullis. Diese sind hochwertig verarbeitet, besitzen keine abstehenden Fäden und lassen sich leicht an- und auskleiden. Da die Puppen so groß sind wie echte Babys, können Nutzer ihnen bei Bedarf Babykleidung anziehen.

Gestaltung der Puppen

Demenzpuppen sind so groß und so schwer wie ein richtiges Baby. Sie wiegen etwa ein Kilo und sind 50 Zentimeter lang. Da sie keine Geschlechtsmerkmale besitzen, übernehmen sie bei Demenzkranken die Rolle von Sohn oder Tochter gleichermaßen.
Wichtig ist die detailgetreue Gestaltung des Gesichtes. Dadurch erhält jede Puppe ihre eigene Persönlichkeit. Die Modelle wirken realistisch und haben eine gutmütige Ausstrahlung.

Reinigung der Puppen

Um Verunreinigungen zu entfernen, wischen Pfleger oder Angehörige die Puppe mit einem feuchten Tuch ab, waschen sie mit der Hand oder bequem im Schonwaschgang bei 30 °C. Zum Reinigen der Kleidung empfehlen die Hersteller eine lauwarme Handwäsche.

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