Einwegkanülen

Einwegkanülen – Ratgeber & Vergleich

Einwegkanülen für den medizinischen Bereich sind essentielle Hilfsmittel, um Flüssigkeiten wie Blut zu entnehmen oder Medikamente sicher zu verabreichen. Angeboten in Verpackungsgrößen von bis zu 200 Stück bieten sich Einwegkanülen für unterschiedliche Fachgebiete an, darunter die Allgemein- und Zahnmedizin. Der größte Vorteil an Einwegkanülen ist die äußerst geringe Infektionsgefahr, da sie ausschließlich einmal verwendet und danach entsorgt werden. Hergestellt werden sie primär nach den Vorgaben entsprechender ISO-Normen, um eine hohe Sicherheit und Effektivität während der Anwendung zu bieten, um das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Sie werden in verschiedenen Schliffen, darunter Lancetten- und Facettenschliff, angeboten.

Ratgeber Einwegkanülen

Material:

Für die Herstellung der Einwegkanülen kommt ausschließlich Edelstahl zum Einsatz, da es rostfrei und strapazierfähig ist. Chrom und Nickel kommen ebenfalls zum Einsatz, sowie Polypropylen für den Ansatz.

Kompatibilität:

Primär werden Einwegkanülen für Luer-Lock-Systeme angeboten. Dabei handelt es sich um ein Verbindungssystem, das international verwendbar ist, um Kanülen mit Spritzen und anderen Utensilien problemlos zu verbinden. Idealerweise werden Einwegkanülen mit diesem System gewählt.

Farbcodierung:

Der Durchmesser von Kanülen wird meist über eine Farbcodierung angegeben. Da die Kanülen einen sehr geringen Durchmesser haben, der sich kaum mit dem bloßen Auge unterscheiden lässt, haben sich entsprechende Farbcodes etabliert. Sie werden nach den Vorgaben der DIN EN ISO 9626 und DIN EN ISO 6009 genormt, um eine kompatible und exakte Größe zu bieten. Sie reichen von Gelb (0,3 mm) bis Braunoliv (3,4 mm). Die Farben geben zudem den entsprechenden Gauge- (G) und Charrière-Wert (Charr.) an, der zur Orientierung verwendet werden kann. Gebräuchliche Längen sind ebenfalls abhängig von der Farbcodierung genormt.

Sterilität:

Angeboten werden Einwegkanülen in steriler oder unsteriler Ausführung. Abhängig ist das vom jeweiligen Verwendungszweck und ob es sich um einen Notfall handelt. Unsterile Kanülen werden bspw. für die Wundspülung verwendet, während sterile Varianten zur Verabreichung von Medikamenten zum Einsatz kommen.

Zubehör:

Bei der Verwendung von Einwegkanülen ist noch weiteres Zubehör nötig. Vor allem gehören dazu kompatible Spritzen, um die jeweilige Verwendungsweise zu ermöglichen. Diese unterscheiden sich in der Größe und dem Volumen, was bei der Auswahl zu beachten ist. Weiterhin sind Pflaster, Schläuche, Katheter und Tuben erhältlich. Das Zubehör wird entsprechend der Anwendung ausgewählt. Um die Anwendung so hygienisch und steril wie möglich umzusetzen, sind Einmalhandschuhe wichtig.

Vor- und Nachteile von Einwegkanülen

+ sehr geringes Infektionsrisiko
+ benutzerfreundlich
+ hohe Kompatibilität
+ Durchmesser anhand Farbcodierung zu unterscheiden

– erzeugt viel Abfall

Bestseller Einwegkanülen

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